Rechner für einfache Zinsen
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Einfache Zinsen wachsen linear mit der Zeit: `I = P · r · t`. Das Kapital bleibt über die gesamte Laufzeit fix – Zinsen erzeugen niemals weitere Zinsen. Diese Konvention findet sich bei einigen kurzfristigen Instrumenten (unverzinsliche Schatzanweisungen, manche Verbraucher- oder Familienkredite) und dient gleichzeitig als Lehrbuch-Einstieg, von dem aus der Zinseszins erst richtig verständlich wird.
Beim jährlichen Zinseszins gilt `I_c = P · ((1 + r)^t − 1)`. Die Zinsen des Vorjahres werden zum Kapital addiert, sodass das nächste Jahr auf einer größeren Basis verzinst wird. Der Abstand zwischen den beiden Methoden wächst nichtlinear mit der Zeit.
Einfache Zinsen sind der Lehrbuch-Einstieg und die Konvention für einige wenige kurzfristige Produkte. Für alles, was länger als ein Jahr läuft – Festgeld, Investmentsparen, Baufinanzierung, Bildungskredite –, ist die Zinseszinsrechnung das maßgebliche Verfahren. Beide Formeln stimmen bei t = 0 überein und driften danach rasch auseinander.