Wasserhärte als Calciumcarbonat (CaCO₃) zwischen ppm (mg/L), grains per gallon (gpg), mmol/L und deutschen Härtegraden (°dH) umrechnen.
Härte (als CaCO₃)
ppm
Milligramm CaCO₃ pro Liter (mg/L). Bezugsgröße für die übrigen Einheiten.
gpg
Grain CaCO₃ pro US-Gallone. 1 gpg = 17,118 ppm.
mmol/L
Millimol CaCO₃ pro Liter. 1 mmol/L = 100,09 ppm (Molmasse von CaCO₃).
°dH
Deutsche Härte (°dH), verbreitet auf europäischen Geräten. 1 °dH = 17,848 ppm.
Wasserhärte
Die Wasserhärte misst die Konzentration gelöster Mineralien — vor allem Calcium und Magnesium — im Wasser. Hartes Wasser hinterlässt Kalk in Wasserkochern und Leitungen, verringert die Schaumbildung von Seife und beeinflusst die Leistung von Geschirrspülern und Enthärtern. Da Calcium und Magnesium unterschiedliche Atommassen haben, wird die Härte auf einer gemeinsamen Bezugsgröße angegeben: der äquivalenten Masse an Calciumcarbonat (CaCO₃).
Einheiten der Härte
ppm (mg/L) — Milligramm CaCO₃ pro Liter. Die Bezugseinheit der meisten Laborberichte; für verdünntes Wasser zahlenmäßig identisch mit mg/L.
Grains per gallon (gpg) — die Einheit auf den meisten US-Enthärtern. Ein Grain ist 1/7000 Pfund, gemessen pro US-Gallone. 1 gpg = 17,118 ppm.
mmol/L — die molare Konzentration von CaCO₃. Da die Molmasse von CaCO₃ etwa 100,09 g/mol beträgt, gilt 1 mmol/L = 100,09 ppm.
Deutsche Härtegrade (°dH) — verbreitet auf europäischen Geräten und Dosiertabellen. 1 °dH = 17,848 ppm als CaCO₃.
Umrechnungsfaktoren
Einheit
In ppm (mg/L CaCO₃)
1 ppm
1
1 gpg
17,118
1 mmol/L
100,09
1 °dH
17,848
Zum Umrechnen in ppm mit dem Faktor multiplizieren, in die Gegenrichtung dividieren.
Rechenbeispiel
Ein Laborbericht weist Leitungswasser mit 120 ppm als CaCO₃ aus. Die Umrechnung in grains per gallon:
Mit etwa 7 gpg liegt dieses Wasser an der Grenze zwischen mittelhart und hart.
Einteilung der Härte
Eine gebräuchliche Skala, jeweils als CaCO₃:
Weich — 0–60 ppm (0–3,5 gpg)
Mittelhart — 61–120 ppm (3,5–7 gpg)
Hart — 121–180 ppm (7–10,5 gpg)
Sehr hart — über 180 ppm (über 10,5 gpg)
Die genauen Grenzen unterscheiden sich je nach Wasserversorger, daher sind diese Bänder als Richtwert zu verstehen.
Anwendung
Einen Wert in ein beliebiges Feld eingeben, die übrigen Einheiten werden automatisch aktualisiert. Den ppm-Wert aus dem Labor eingeben, um die passenden grains per gallon für einen Enthärter abzulesen, oder einen °dH-Wert eines europäischen Geräts in mg/L zurückrechnen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie hängen ppm und grains per gallon zusammen?
Beide geben die Wasserhärte als Calciumcarbonat an, jedoch auf unterschiedlichen Skalen. ppm entspricht Milligramm CaCO₃ pro Liter, während grains per gallon (gpg) vor allem auf US-Enthärtern steht. Es gilt 1 gpg = 17,118 ppm, sodass 120 ppm etwa 7,01 gpg entsprechen.
Warum wird die Härte „als CaCO₃“ angegeben?
Die Härte stammt überwiegend von gelöstem Calcium und Magnesium, die unterschiedliche Atommassen haben. Um eine einzige vergleichbare Zahl anzugeben, werden diese Ionen in die äquivalente Masse an Calciumcarbonat (CaCO₃) umgerechnet. Die Angabe „als CaCO₃“ ist der Standard in der Wasseranalytik, daher teilen alle Einheiten hier diese Bezugsgröße.
Ab wie viel ppm gilt Wasser als hart?
Eine gebräuchliche Einteilung nennt 0–60 ppm weich, 61–120 ppm mittelhart, 121–180 ppm hart und über 180 ppm sehr hart, jeweils als CaCO₃. In deutschen Härtegraden entspricht dies grob unter 3,4 °dH (weich) bis über 14 °dH (hart). Die genauen Grenzen unterscheiden sich je nach Regelwerk.
Welche Einheit verwendet eine Enthärtungsanlage?
Viele US-Enthärter werden in grains per gallon (gpg) eingestellt, während Laborberichte und europäische Geräte häufig ppm (mg/L) oder deutsche Härtegrade (°dH) verwenden. Vor der Programmierung eines Enthärters sollte der Messwert in gpg umgerechnet werden: den ppm-Wert durch 17,118 teilen.
Haftungsausschluss
Alle Einheiten geben die Härte als Calciumcarbonat (CaCO₃) an. Verwendete Umrechnungsfaktoren: 1 gpg = 17,118 ppm, 1 mmol/L = 100,09 ppm, 1 °dH = 17,848 ppm. Die Einteilungen sind Richtwerte und variieren je nach Wasserversorger.