Primzahlprüfer
Prüfe, ob eine Zahl zwischen 1 und 1000 eine Primzahl ist, und finde ihren kleinsten Primfaktor.
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Definition
Eine Primzahl ist eine natürliche Zahl größer als 1, die nur durch 1 und sich selbst teilbar ist. Es gibt also keinen anderen ganzzahligen Teiler.
- 2 ist prim: teilbar nur durch 1 und 2
- 7 ist prim: teilbar nur durch 1 und 7
- 12 ist zusammengesetzt: teilbar durch 1, 2, 3, 4, 6 und 12
Die ersten zwanzig Primzahlen:
Primzahlen werden mit wachsenden Zahlen seltener — unterhalb von 100 gibt es 25, unterhalb von 1000 sind es 168 — aber sie hören nie auf. Euklid bewies um 300 v. Chr., dass es unendlich viele Primzahlen gibt.
Sonderfall 1
Intuitiv scheint 1 prim zu sein, weil es nur durch 1 und sich selbst teilbar ist. Die moderne Definition fordert jedoch genau zwei verschiedene positive Teiler, und 1 hat nur einen (sich selbst).
Der tiefere Grund liegt im Fundamentalsatz der Arithmetik: Jede ganze Zahl größer als 1 lässt sich eindeutig als Produkt von Primzahlen schreiben. Wäre 1 eine Primzahl, gäbe es unendlich viele Zerlegungen:
Das würde die Eindeutigkeit zerstören. Die 1 wird als Einheit bezeichnet — weder prim noch zusammengesetzt.
Wie der Rechner funktioniert: Probedivision
Für Zahlen von 1 bis 1000 verwendet dieser Rechner Probedivision — die Überprüfung der Teilbarkeit durch alle Primzahlen bis . Hat eine Zahl keinen Primfaktor kleiner oder gleich ihrer Quadratwurzel, ist selbst prim.
Die Primzahlen bis 31 sind: 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29, 31. Durch Prüfung dieser elf Zahlen lässt sich die Primalität jeder Zahl bis 1000 feststellen.
Beispiel — ist 97 prim?
| Divisor | Rest | |
|---|---|---|
| 2 | 48,5 | 1 |
| 3 | 32,3… | 1 |
| 5 | 19,4 | 2 |
| 7 | 13,857… | 6 |
Keine Primzahl bis teilt 97 ohne Rest — 97 ist prim.
Beispiel — ist 91 prim?
mit Rest 0. Also ist 91 zusammengesetzt (), kleinster Primfaktor ist 7.
Das Sieb des Eratosthenes
Will man alle Primzahlen bis zu einer Schranke finden, ist das Sieb des Eratosthenes effizienter:
- Zahlen von 2 bis auflisten
- Vielfache von 2 streichen (4, 6, 8, …)
- Zur nächsten nicht gestrichenen Zahl (3) gehen und deren Vielfache streichen
- Wiederholen bis
Alle verbleibenden Zahlen sind prim. Die Zeitkomplexität beträgt .
Primzahlen in der Kryptografie
Praktisch die gesamte asymmetrische Kryptografie beruht auf einer einfachen Asymmetrie: Zwei große Primzahlen zu multiplizieren erfordert minimalen Rechenaufwand; ihr Produkt in die Ursprungsfaktoren zu zerlegen ist praktisch unmöglich.
RSA-Verschlüsselung (HTTPS, digitale Signaturen):
- Zwei große Primzahlen und wählen (typischerweise 1024–4096 Bit).
- berechnen und als Teil des öffentlichen Schlüssels veröffentlichen.
- Ein Angreifer muss faktorisieren — das würde selbst mit modernsten Computern länger dauern als das Alter des Universums.
Diese Einwegfunktion ist das Fundament sicherer Kommunikation im Internet.
Kurzübersicht
| Zahl | Prim? | Kleinster Primfaktor |
|---|---|---|
| 1 | Nein (Einheit) | — |
| 2 | Ja | 2 (selbst) |
| 4 | Nein | 2 |
| 17 | Ja | 17 (selbst) |
| 49 | Nein | 7 |
| 97 | Ja | 97 (selbst) |
| 100 | Nein | 2 |
| 997 | Ja | 997 (selbst) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist eine Primzahl?
Eine Primzahl ist eine natürliche Zahl größer als 1, die nur durch 1 und sich selbst teilbar ist. Zum Beispiel sind 2, 3, 5, 7, 11 und 13 Primzahlen. Die Zahl 12 ist keine Primzahl, weil sie durch 2, 3, 4 und 6 teilbar ist. Jede ganze Zahl größer als 1 lässt sich eindeutig als Produkt von Primzahlen darstellen – das ist der Fundamentalsatz der Arithmetik.
Warum ist 1 keine Primzahl?
Eine Primzahl muss genau zwei positive Teiler haben: 1 und sich selbst. Die Zahl 1 hat nur einen einzigen positiven Teiler (sich selbst). Würde man 1 als Primzahl zählen, wäre die Primfaktorzerlegung nicht mehr eindeutig: 12 = 2² × 3 = 1 × 2² × 3 = 1² × 2² × 3 usw. – unendlich viele Zerlegungen für dieselbe Zahl.
Was sind die ersten zehn Primzahlen?
Die ersten zehn Primzahlen sind 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23 und 29. Die Zahl 2 ist die einzige gerade Primzahl; jede andere gerade Zahl ist durch 2 teilbar und damit keine Primzahl. Euklid bewies bereits um 300 v. Chr., dass es unendlich viele Primzahlen gibt.
Warum sind Primzahlen für die Kryptografie wichtig?
Die meisten asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren – darunter RSA, das HTTPS und digitale Signaturen absichert – nutzen die Tatsache, dass das Multiplizieren zweier großer Primzahlen einfach ist, das Rückrechnen (Faktorisieren) des Produkts aber praktisch unmöglich. Typische RSA-Schlüssel verwenden Primzahlen mit Hunderten von Stellen.
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